Zu meinen eigenen Projekten gehört nicht nur das Produzieren von Inhalten.
Ein großer Teil der technischen Infrastruktur dahinter liegt ebenfalls in meiner Hand.
Ich betreibe und pflege eigene Webseiten, passe Systeme an meine Bedürfnisse an und versuche möglichst viel selbst zu lösen, statt für jede Kleinigkeit auf fertige Standardlösungen angewiesen zu sein.
WordPress – aber selten von der Stange
WordPress ist bei mehreren meiner Projekte die technische Grundlage.
Dabei bleibt es allerdings selten bei einem installierten Theme und ein paar geänderten Farben.
Ich passe Themes mit eigenem CSS an, verändere Layouts, Abstände, Darstellung und Verhalten einzelner Elemente und versuche, aus vorhandenen Systemen genau das herauszuholen, was ich für ein Projekt brauche.
Nicht immer elegant.
Aber meistens funktioniert es am Ende.
Gerade bei bestehenden Themes bedeutet das gelegentlich auch, gegen deren ursprüngliche Vorstellungen anzukämpfen, bis die Seite schließlich so aussieht, wie ich sie haben möchte.
Eigene Dienste und Selfhosting
Neben klassischen Webseiten betreibe ich auch eigene Dienste auf Servern und Webhosting-Systemen.
Dazu gehören unter anderem selbst gehostete Anwendungen und Docker-basierte Dienste.
Ein Beispiel ist Artalk, das ich auf eigener Infrastruktur bei Netcup als Kommentarsystem betreibe.
Weitere selbst betriebene Werkzeuge unterstützen unter anderem Webanalyse, Newsletter und andere Aufgaben rund um meine Projekte.
Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Dienste selbst zu hosten.
Selfhosting ist für mich dann interessant, wenn ich dadurch mehr Kontrolle über Daten, Funktionen und die technische Umsetzung bekomme.
Server, Hosting und Webtechnik
Zu den Bereichen, mit denen ich mich regelmäßig beschäftige, gehören unter anderem:
- Linux-Systeme, insbesondere Ubuntu und Debian
- Windows und Windows Server
- Webhosting und Serververwaltung
- Docker und Container
- Domains und DNS
- Cloudflare
- SSL und HTTPS
- PHP
- WordPress
- CSS und Anpassung bestehender Themes
- Datenbanken
- Mailversand und SMTP
- Formulare und Spam-Schutz
- Webanalyse
- selbst gehostete Anwendungen
Vieles davon entstand nicht dadurch, dass ich mir vorgenommen hätte, irgendeine bestimmte Technologie zu lernen.
Meistens gab es zuerst ein Problem.
Und dann musste ich herausfinden, wie man es löst.
Technik als Mittel zum Zweck
Technik interessiert mich vor allem dann, wenn ich damit etwas Eigenes umsetzen kann.
Eine Webseite soll nicht deshalb existieren, weil WordPress installiert ist.
Ein Server ist kein Selbstzweck.
Und auch Docker ist nicht automatisch spannend, nur weil irgendwo ein Container läuft.
Interessant wird es für mich erst dann, wenn daraus etwas entsteht, das ich tatsächlich gebrauchen kann.
Das kann ein eigenes Kommentarsystem sein.
Eine angepasste Webseite.
Eine funktionierende Veröffentlichungsstrecke.
Ein Formular.
Eine Statistik.
Oder einfach eine Lösung für ein Problem, bei dem ich irgendwann dachte:
Das muss doch irgendwie gehen.
Meistens geht es auch.
Manchmal braucht es nur erstaunlich viel CSS.